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Steuerliche Behandlung von  Kryptowährungen

Die Bundesregierung hat zur umsatz- und ertragsteuerlichen Behandlung von Geschäften mit Kryptowährungen   (z. B. Bitcoins) Stellung genommen.
Ertragssteuerliche Behandlung: Handelt es sich beim Mining von Kryptowährungen um eine gelegentliche Tätigkeit, kann es sich um steuerpflichtige Einkünfte aus sonstigen Leistungen handeln. Diese sind erst ab einer Höhe von 256 € im Kalenderjahr einkommensteuerpflichtig. Der Tausch oder Rücktausch von Kryptowährung in Euro oder eine andere Kryptowährung innerhalb eines Jahres nach der Anschaffung führt zu einem privaten Veräußerungsgeschäft. Werden Kryptowährungen im Rahmen einer gewerblichen Tätigkeit mit Gewinnerzielungsabsicht angeschafft oder hergestellt, sind Gewinne aus der Veräußerung oder dem Tausch der Kryptowährung im Rahmen der Einkünfte aus Gewerbebetrieb zu erfassen. Die Kosten für das Mining der Kryptowährungen sind als Betriebsausgaben abzugsfähig.
Umsatzsteuerrechtliche Behandlung: Die umsatzsteuerrechtliche Behandlung des Umtauschs von Bitcoins in eine konventionelle Währung hat der EuGH geklärt. Danach handelt es sich bei dem Umtausch konventioneller Währungen in Einheiten der virtuellen Währung „Bitcoin“ um eine Dienstleistung gegen Entgelt, die unter die Steuerbefreiung nach der MwStSystRL fällt.  

Quelle: BT-Drucks. 19/370 vom 5. Januar 2018, Antwort auf die Frage 25 der Abgeordneten Lisa Paus (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN),

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