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Übergabe eines LuF-Betriebes gegen Versorgungsleistungen

Haltefrist für Rücklagenbildung wird nicht unterbrochen

Im Wirtschaftsjahr der Veräußerung von Grund und Boden kann eine den Gewinn mindern-de Rücklage gebildet werden. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass der veräußerte Grund und Boden im Zeitpunkt des Verkaufs mindestens sechs Jahre ununterbrochen zum Anlagevermögen einer inländischen Betriebsstätte gehört hat.

Die Übergabe eines landwirtschaftlichen Betriebs gegen Versorgungsleistungen hat keinen Einfluss auf die Sechs-Jahres-Frist. In dem durch den Bundesfinanzhof (BFH) entschiedenen Fall war der Betrieb an den Sohn übergeben und zum Buchwert gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten in eine vom Sohn gegründete GmbH & Co. KG eingebracht worden. Die Buchwerteinbringung unterbricht weder die vom Gesetz vorgeschriebene Frist noch ändert sie die Vermögenszuordnung. Zum Anlagevermögen gehören diejenigen Wirtschaftsgüter, die dazu bestimmt sind, dem Betrieb dauerhaft zu dienen (BFH, Az.: IV R 22/07).

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